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Hotel Miramonti – hoch oben über Meran

“ Wir müssen jetzt wirklich was über das Miramonti schreiben, das war  sooo schön dort“, das ist ein Satz den sowohl Jürgen als auch ich schon ganz lange sagen und jetzt ist es endlich soweit.

Miramonti_5007

Der Plan im September 2014 war Italien zu bereisen. Die erste Hälfte des Urlaubes wollten wir in Südtirol verbringen, die zweite Hälfte am Gardasee.

Die erste Etappe führte uns nach Hafling, nahe Meran. Wenn der geneigte Leser jetzt denkt, „Na, es gibt doch auch Pferde die irgendwie so heißen“ exakt diese Pferdchen kommen dort her. Der Ort hat ca. 700 Einwohner und die Pferde sind direkt unterhalb des Hotels in einem benachbarten Gestüt zu bewundern. (Vorsicht vor dem Elektrozaun. Jürgen hat in das Apfelland Südtirol Äpfel aus Hessen mitgebracht und diese bei der Abfahrt an die Haflinger verfüttert. Die dabei gemachte Bekanntschaft mit dem Elektrozaun hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ganz abgesehen davon, dass ich auch jetzt noch lachen muss, wenn ich daran denke). Ich kann darüber im Nachhinhein auch etwas lächeln, aber nur etwas.

Haflinger

Haflinger

und die Geschichte dazu

und die Geschichte dazu

In knapp 1300 Metern über dem Meer, hat der Begrüßungschampagner auf der Terrasse ausgereicht, um sich beim Blick ins Tal in dieses wunderschöne Hotel zu verlieben.

Wir hatten eine kleine Suite von der wir ebenfalls einen wunderbaren Blick auf Meran und das Tal hatten. Sehr romantisch, wenn man den Sternen so nah ist und die Welt sich gleichzeitig so weit vor einem ausbreitet. Und ganz wichtig für uns geplagt Städter, dort herrscht Ruhe, man hört die Natur, kein Flugzeug, keine Strassenbahn, keine A3. Man hört Vogelgezwitscher.

Talblick

Talblick

Wenn ich mich richtig erinnere wurde der Ausblick von den Südbalkonen sogar ausgezeichnet.

Das Hotel verfügt über 2 Restaurants, das innenliegende, etwas rustikalere, bietet aber ebenso exquisite Speisen wie das Terrassenrestaurant.

Einen Abend haben wir  in der sogenannten Stube gegessen, einen Abend außerhalb in Hafling und zum Abschluss haben wir im Panoramarestaurant „Fine Dining“ gegessen. Ein kulinarisches Erlebnis, sowohl was das Essen als auch die Weinauswahl anbelangte. Der Somelier begleitet die einzelnen Gänge und versteht sein Handwerk.

Vorspeise

Fregola sarda – Risotto mit Trompetenpfifferlingen, Safran, Herbstrompeten

Zwischengang

Polenta Biancoperla mit Pfifferlingen, Almkäse und schwarzem Trüffel

ein Burger der besonderen Art

ein Burger der besonderen Art

Nachspeise

Nachspeise

Nachspeise

Nachspeise

Die Abende ließen wir relaxt in der Bar ausklingen und freuten uns daran Meran im Dunkeln unter uns leuchten zu sehen. Das war sehr sehr entspannend. 

Für uns als Wellness-Liebhaber war der SPA Bereich natürlich besonders wichtig. Der indoor-Pool ist groß genug um Bahnen zu schwimmen, wer sich noch mehr sportlich betätigen will, hat auch einen kleinen Fitnessraum zur Verfügung und wer einfach nur die Seele baumeln lassen möchte, der kann den schönen Saunabereich und den outdoor Whirlpool nutzen.

Es stehen drei Saunen zur Verfügung, die Wege sind kurz und überall sind Kleinigkeiten zu finden, die dieses Hotel so besonders machen. Ich fand in der Sauna die getrockneten Apfelscheiben und die Gläser mit Nüssen zum Knabbern ganz toll, ebenso wie die Teeauswahl und den selbstgemachten Fruchtsirup und auch hier standen einem, ebenso wie in den Zimmern, die wunderbaren Pflegeprodukte von L´Occitane zu Verfügung. Bis damals kannte ich L’Occitane nicht, aber Janin hatten diese Pflegeprodukte ein ziemliches Grinsen in das Gesicht gezaubert, also muss das was sehr Gutes sein. 

Eincremen deLuxe

Eincremen deLuxe

Die Auswahl an Kuchen und Früchten am Nachmittag ist im Zimmerpreis inbegriffen und sollte dringend auf der Terrasse eingenommen werden, vorausgesetzt man liegt nicht noch auf den Saunaliegen und sonnt sich.

Terrasse

Terrasse

Das Frühstück ist sehr gut. eine grosse Auswahl an lokalen Produkten. Die Eierspeisen werden frisch zubereitet und man sollte unbedingt den tollen Saft aus Trauben, Fenchel und natürlich Äpfeln testen. Okay, das Fenchelding ist nicht so mein Geschmack, aber es gab Ausweichmöglichkeiten. 

Das Design des Miramonti ist für Innenarchiteketurfetischisten wie mich eine Augendweide. Ich habe mich in diesem Hotel in jedem Bereich wohl gefühlt und träume davon es mal wieder zu besuchen. Mein Highlight war es mit Blick auf das Tal in der schönen Lobby einen Drink zu nehmen. Geniessen und Wohlfühlen wird dort groß geschrieben.

"Pole Position" zum Talblick

„Pole Position“ zum Talblick

Für alle die im Urlaub sich noch mehr sportlich betätigen möchten, kann man das Miramonti bestens empfehlen, man wandert direkt vom Hotel los. Oder man mietet sich ein Bike oder man unternimmt Reitertouren oder oder oder. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten und das Hotelpersonal ist bei der Organisation sehr gern behilflich. Da wir nur kurz da waren, habe ich nur eine HalbTageswanderung rund um das Hotel auf bestens ausgeschilderten Wegen gemacht.  Einfach mal ohne Karte losgelaufen und doch wieder zurückgefunden. 

Blick über Meran

Blick aufs Miramonti während der Wanderung

Blick aufs Miramonti während der Wanderung

Es ist eindeutig etwas besonders, oder wie die „Elle“ schrieb „schwer zu finden, schwer zu vergessen“

schwer zu finden...

schwer zu finden…

Für weitere Infos sollte man die Internetseite www.hotel-miramonti.com besuchen oder dem Instagram-Account  Miramontiboutiquehotel folgen oder auch bei Twitter (@miramonti)

Die Grünen Ergänzungen kommen von Jürgen. 🙂

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