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Stockholm Wochenende, Tag 3, Sightseeing

Samstag, 11.7., Stadtrundgang und Sightseeing

Heute morgen waren wir noch früher frühstücken, erstens um dem Trubel am Buffet zu umgehen und zweitens ums sehr früh bei der Sky Kugel zu sein, und von dort unsere Stadterkundung zu beginnen

1. Stockholm Globe Arenas – Skyview, sehr cooler Blick über Stockholm

Mit der Metro ging es in den südlichen Teil von Stockholm, dort wo das Fussballstadium und die Veranstaltungshallen sind.
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Eingang Skyview

Dort gibt es das GLOBE SkyView, 2 Glaskugeln fahren aussen am Gebäude von der Globe Arena bis auf die Spitze des Gebäudes. Das Ganze dauert hoch und runter ca 15 Minuten und pro Gondel sind, glaub ich, maximal 16 Personen erlaubt.
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Diese Fahrt ist auch in der Stockholmcard inkludiert, allerdings kann man dann die Fahrt nicht im Voraus buchen.
Das war auch der Grund, warum wir sehr früh da sein wollten. Wir hatten keine Lust auf Warteschlangen. Wie immer bei den Sehenswürdigkeiten bilden sich lange Schlange tagsüber. Da wir um 10:00 schon da waren, mussten wir nur eine Fahrt warten.

Bevor man in die Gondel steigt, wird in einem Vorraum, ein ca 5-minütiger Film über die Entstehungsgeschichte des Skyview gezeigt, quasi als Einstimmung auf die Fahrt.
Die Fahrt ist relativ langsam, so dass man in Ruhe den Rundblick geniessen kann. Wir hatten das Glück und waren nur mit ca 8 Personen in der Gondel, und jeder hat mal den Platz gewechselt, so dass man wirklich in alle Richtungen schauen und fotografieren konnte.
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Panorama-Blick

Neben der Globe Arena ist noch ein Einkaufscenter und das Stadion, welches für uns am Samstag morgen nicht interessant war.
Wir sind mit der Metro Richtung Stadhues auf Kungsholmen gefahren.

2.  Das Stadthues auf Kungsholmen

Vor dem Stadthues ist die Anlegestelle für die Historische Kanalfahrt. Das war unser eigentlicher Plan. da aber ca 1,5 Stunden Wartezeit zu überbrücken war, haben wir uns gegenüber auf Kungsholmen erstmal das Stadthaus angeschaut.
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Ein imposanter Backsteinbau mit einem 106 m Hohen Turm, der weithin sichtbar ist und auch bestiegen werden kann.
Für uns war das alles etwas knapp, daher sind wir nur aussen rum  und haben im Innenhof Backsteine gestaunt.
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Stadthues Innenhof

Und wir haben asiatische Touristengruppen bestaunt, immer wieder und überall ein Genuss.
Das Stadthaus wird natürlich noch von der Stadtverwaltung genutzt, zu dem Zeitpunkt unseres Besuchs waren grade zwei Hochezichtsgesellschaften dort und haben die entsprechenden romantischen Bilder gemacht.
Für eine Innenbesichtigung war es leider zu knapp, da wir ja die Kanalfahrt machen wollten. Es gibt Touren in verschiedenen Sprachen, nur passte bei uns diesmal der Zeitslot nicht.
Aussen am Gebäude wird dem Stadtgründer Birger Jarl in einem Denkmal gewürdigt.

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3. historische Kanalfahrt rund um Kungsholmen

Nach der vielen Lauferei ging es zurück zu dem Bootsanleger, eine schöne Kanalfahrt rund um Kungsholmen, eine der Hauptinseln Stockholms.
Kungsholmen

Fahrtroute

Eine Stadt vom Wasser aus zu beobachten ist sehr reizvoll. Die Wassergrundstücke haben uns sehr neidisch gemacht. Das ist Lebensqualität… Auf dem Kanal waren Paddler unterwegs, auf dem Rad-/Spazierweg direkt am Wasser rund um die Insel, waren die Fahrradfahrer und Jogger unterwegs. Und an manchen Stellen haben sich Stockholmer einfach nur auf den von der Sonne erhitzten Felsen gesonnt.
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Es gibt sehr sehr viele Boote, überall gibt es Bootsstege, und auch Hausboote liegen dort.
Hier merkt man, Stockholm liegt am und liebt das Wasser. Erfahren haben wir aber auch dass im Winter die 1 Millionen Boote aus dem Wasser müssen und am Land untergebracht werden müssen.
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Hausboote

Es war eine herrliche entspannte Stunde des Nichtstuns und nur -Schauens.
ach ja, die Fahrt ist auch in der Stockholmcard enthalten.
Diese Karte hat sich echt gelohnt.
Nach der Rückkehr ging es dann zu Fuss über eine Brücke rüber nach Gamla Stan.

4. Gamla Stan

Diese Insel ist sozusagen die Urzelle Stockholms, hier ist die Altstadt, das Schloss, das Rijkshues, das Nobel-Museum tc. zu finden.
Es gibt viele kleine Gässchen und ein paar Plätze. Einen Bestimmten Plan hatten wir nicht, da es nicht so gross ist, sind wir kreuz und quer alles abgelaufen, so wie wir es meist auf unseren Reisen tun. Dabei haben wir bestimmt fast alles gesehen, was man sehen muss.
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Altstadtgasse

Da das Wetter super war, es war strahlender Sonnenschein, es waren kaum Sitzplätze in einer der vielen Kneipen frei. Aber Geduld zahlt sich aus. Wir haben einen schönen Platz auf einem Bürgersteig  in einer Bar gefunden und konnten das Peoplewatching beginnen.
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Altstadt

Gamla Stan ist nämlich der Ort wo sich früher oder später alle Touristen in Stockholms Hauptstadt treffen, hier muss man hin. Auch wenn einige scheinbar nur von einem Touri Geschäft in das Nächste gehen und nichts von der Stadt sich ansehen.
Auf unserem Rückweg ins Hotel haben wir dann einen BonBon Shop entdeckt, der im Laden die leckeren Sachen direkt vor den Augen der Besucher herstellt.
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BonBon – Produktion

Da mussten wir natürlich auch Lakritz und Bonbons kaufen. 🙂

5. Södermalm

Nach einem Zwischenstopp in unserem Hotel und frisch machen für den Abend sind wir dann mit der Metro wieder nach Södermalm in das „Vergnügungsviertel“ gefahren,
Auf einem riesigen Platz, dem  Medborgarplatsen, gab es rundherum zig Kneipen mit enormen Kapazitäten, das Wetter war nicht mehr so warm, aber es gab überall Heizpilze. Der Schwede ist gern draussen und sitzt auch mal in Tanktop nachts um 11 bei frischen 13 Grad draussen. also haben auch wir draussen gesessen.
Es war Samstag, also genau wie überall, bester Ausgehtag, demenstprechend voll war es überall.

 

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Dort haben wir gegessen und dann wieder Peoplewatching und es genossen, dass es bis kurz nach 23:00 noch hell war.
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